GGU-STRATIG: Einstellungen für die Darstellung bearbeiten¶
Für die Darstellung im Programm GGU-STRATIG können Sie im unteren Dialogboxteil Einstellungen vornehmen:
" Langtexte"
Sie können die voreingestellte Zuordnung der aus den Kürzeln interpretierten Langtexte in die einzelnen Langtextzeilen Text A1, Text A2 und Text B Ihren Wünschen anpassen.

Über den Knopf " >>" kopieren Sie das links ausgewählte SEP 2-Datenfeld in das Textfeld, das rechts aktuell markiert ist Am einfachsten ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste das SEP 2-Datenfeld in den gewünschten Text-Bereich. Auf diese Weise können Sie auch die Reihenfolge innerhalb der Textfelder verändern. Der Knopf " Standard" setzt die Textverteilung auf die Voreinstellung des Programms zurück.
- " Qualitäten"
Sie können hier die textliche Darstellung z.B. von " schwach" in " etwas" ändern.
Wenn Sie in einer aktuellen Sitzung die Sprache von Deutsch auf Englisch umstellen, können Sie über den Knopf " Zurücksetzen" die englischsprachige Übersetzung der Qualitätsangaben abrufen.
- “ Grundwasser”
Über diesen Knopf erhalten Sie eine Dialogbox, in der Sie die Zuordnung der Grundwasserkürzel zu den Grundwasserarten verändern können.
- " Proben + Kurztexte"
In der Dialogbox, die Sie über diesen Knopf erhalten, können Sie beeinflussen, was bei der Interpretation der SEP 2-Kürzel in die Kurztextzeile übernommen werden soll.

Wenn Sie beispielsweise Proben zu Ihrem Bohrprofil eingeben, können Sie hierüber aktivieren, dass beide Tiefen (von ... - ...) dargestellt werden (siehe auch Abschnitt 6.4.3.4).
Nach DIN wird ein starker Gemengeanteil mit einem Überstrich dargestellt (
). In den Dialogboxen verwendet das Programm im Kurztext das Zeichen " @" vor dem entsprechenden Buchstaben, was in der Grafik dann in einen Überstrich umgesetzt wird. Sollte die grafische Umsetzung bei einem Export in andere Programme nicht funktionieren, können Sie das Zeichen " @" durch ein nachfolgendes " *"-Zeichen ersetzen lassen.
Wenn Sie die Kurztext-Einstellungen ändern, müssen Sie die Kürzelzeilen für Ihre Schichten neu interpretieren. Dies können Sie gleichzeitig für alle Schichten eines Bohrprofils über den Knopf " alle interpret." ausführen (siehe "Beispiel: Eingabe eines Bohrprofils", Abschnitt 6.2).
- " Zuordnung (Proben)"
Die Symboldarstellungen nach DIN 4023 für gestörte Probe (ungefülltes Kästchen), Sonderprobe (gefülltes Kästchen) und Kernprobe (Kästchen mir Kreuz) können Sie durch Verwendung der entsprechenden SEP 2-Kürzel gleich mit interpretieren lassen. Sie legen über diese Dialogbox die Zuordnung der Kürzel (hier als Kurztexte bezeichnet) zu den Symbolen fest.

Bei der Übernahme der Daten in GGU-BORELOG wird der Kürzeltext in die Probenspalte “ Art” übernommen. In GGU-STRATIG ist diese zusätzlich textliche Angabe der Probenart überflüssig. Damit in GGU-STRATIG nur die zugeordneten Kästchen am Profil dargestellt werden, ist der Schalter “ Text bei Standardproben einblenden” standardmäßig deaktiviert.
- “ Ausbau”
Sie können in einer Dialogbox den Standard-Durchmesser und das Standard-Material für den Ausbau eingeben.
- " Hauptbodenarten trennen mit:"
Wenn Sie zwei Hauptbodenarten in einer Schicht haben, können Sie über die Auswahlbox festlegen, ob die beiden mit Komma, Pluszeichen oder einem textlichen "und" dargestellt werden sollen.
- " Codenummern nach altem Verfahren"
Die Codenummern können auch in der Reihenfolge gemäß den Festlegungen unter Knopf " Langtexte" generiert werden. Deaktivieren Sie dazu diesen Schalter.