GGU-PUMPTEST: Abstand-Zeit-Absenkungs-Verfahren¶
Die theoretischen Grundlagen sind in Langguth / Voigt auf den Seiten 169 bis 171 beschrieben. Sie finden das Beispiel als Datei " Abstand-Zeit-Absenkungsverfahren.pvs" im Beispiele-Ordner des Programms.
Bei diesem Verfahren erfolgt eine Absenkung in einem Förderbrunnen mit konstanter Pumprate. Parallel dazu wird in mindestens 2 nahe gelegenen Beobachtungsbrunnen der zeitliche Verlauf der Absenkung in diesen Brunnen gemessen.

Die grafische Darstellung der Versuchsergebnisse erfolgt halblogarithmisch (Absenkung über dem Wert "Zeit / Quadrat des Abstands [t/r²]"). Es müssen folgende Messwerte vorliegen:
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die Abstände (r) zwischen Förderbrunnen und den Beobachtungsbrunnen,
-
die konstante Pumprate im Förderbrunnen,
-
die Aquifermächtigkeit H,
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die Festlegung gespannter oder ungespannter Grundwasserleiter,
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der zeitliche Verlauf der Absenkungen h in den Beobachtungsbrunnen.
Nach der Definition der Eingabewerte werden diese über dem Wert t/r² (t = Zeit, r = Abstand zum Beobachtungsbrunnen) aufgetragen und die Ausgleichsgerade bestimmt.
Beispiel:
Es handelt sich um das Beispiel für die Pegel 3b, 11b und 6b in Langguth / Voigt. Die wesentlichen Versuchsrandbedingungen entsprechen den beiden vorher beschriebenen Beispielen.
Wählen Sie unter dem Menüeintrag " Datei / Neu" den Knopf " Abstand-Zeit-Absenkungs-Verfahren" und gehen anschließend auf den Menüeintrag " Bearbeiten / Messwerte ändern".

Bei diesem Verfahren erhalten Sie eine Dialogbox, in der Sie zunächst durch Klicken auf den Knopf " neuer" die Eingabebox für den ersten Einzelversuch aufrufen müssen. Geben Sie den Brunnennamen und den Abstand zum Förderbrunnen entsprechend der dargestellten Dialogbox ein.

Ändern Sie über den Knopf " Messwerte ändern" die Anzahl der Messwerte auf " 24" und geben Sie die Messwerte der nachfolgenden Tabelle ein.

Wiederholen Sie diese Prozedur für " Pegel 6b" und " Pegel 11b".
Pegel 6 b:

Über den Knopf " Messwerte ändern" erhöhen Sie zunächst die Anzahl der Messwerte auf " 14" und geben anschließend die Messwerte der nachfolgenden Tabelle ein.

Pegel 11 b:

Über den Knopf " Messwerte ändern" erhöhen Sie zunächst die Anzahl der Messwerte auf " 21" und geben anschließend die Messwerte der nachfolgenden Tabelle ein.

Wählen Sie den Menüeintrag " Auswerten / Abstand-Zeit-Absenkungsverf.".

Geben Sie die Werte der Dialogbox ein und bestätigen Sie mit " OK". Sie erhalten folgende Ergebnisbox.

Die Werte " a" und " b" kennzeichnen den Verlauf der Ausgleichsgerade durch die Messwerte. Der Wert " r" ist der Korrelationskoeffizient, der die Güte der Ausgleichsgerade angibt. Darunter werden die Durchlässigkeit, die Transmissivität und der Speicherkoeffizient angegeben. Der Wert " (t/r²)0" kennzeichnet den Schnittpunkt der Ausgleichsgeraden mit der Abstandsachse.
Die in Langguth / Voigt angegebene Lösung lautet:
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T = 8,9 · 10-3m²/s
-
S = 4,6 · 10-4m²/s
Die geringfügigen Unterschiede sind auf die rein visuelle Auswertung bei Langguth / Voigt zurückzuführen.
Wenn Sie den Ergebnistext übernehmen lassen, wird dieser auf dem Formblatt in der Box " Ergebnis-Text" eingetragen (siehe Menüeintrag " Bearbeiten / Ergebnis-Text").